Tänzer

Das Tanzen hat innerhalb unserer Gesellschaft viele Funktionen, es kann aber auch durchaus dem Spaß oder Zeitvertreib dienlich sein.
Das ritualisierte Tanzen drückt Zusammengehörigkeit und sexuelle Emotionen aus. Es kann als festlicher Initiationsritus die Aufnahme von neuen Mitgliedern in eine Gemeinschaft begleiten. Oft ist dies bei sehr naturverbundenen Völkerstämmen zu beobachten, aber auch innerhalb der westlichen Gesellschaft, wenn etwa wenn junge Mädchen beim Debütantinnenball der Gesellschaft vorgestellt werden, oder beim Abschlussball, wo die bestandene Prüfung gefeiert wird und der nächste Lebensabschnitt eingeleitet wird.

Jemand sagte einmal, “Tanzen sei träumen mit den Füßen“.

In der Kunst dient das Tanzen dazu, Gefühle und Handlungen bildlich darzustellen. Mimik, Gestik und die ausgeführten Tanzbewegungen bilden zusammen mit der Musik das anspruchsvolle Arbeitsmaterial des künstlerischen Tänzers, der dem Zuschauer Eleganz und Ausdruckskraft des menschlichen Körpers vor Augen führt.

Es gibt eine schier unglaubliche Menge an Tanzstilen. Der Versuch, Tänze in einer allumfassenden Systematik zu ordnen, hat sich in der Vergangenheit als unmöglich und nicht durchführbar gezeigt. Lediglich das Feststellen von Merkmalen, die eine grobe Unterteilung der Stile zulassen, ist machbar. Man unterteilt weiter in Einzeltanz, Paartanz und Gruppentanz. Ohne Tänzer wäre unsere Kultur um ein riesiges Stück ärmer.

Tänzer sind universell einsetzbar. Ob im Theater, Variete, bei Veranstaltungen wie der Hochzeit, beim Ball, der Betriebsfeier oder Messen.