Pantomime. Das Wort stammt aus dem Griechischem und bedeutet wörtlich: „alles nachahmend“. Es bezeichnet eine Form der schauspielerischen Kunst, wo die Darsteller in der Regel ohne das gesprochene Wort auskommen. Die Szenen und Charaktere werden hauptsächlich durch Mimik und Gestik verständlich gemacht. Oftmals ist der Pantomime im Gesicht weiß geschminkt, es können aber auch andere Bemalungsformen und Schminkmasken gewählt werden. Klassischer Weise ist er Alleinunterhalter.
Der im alten Rom vorzufindende „Pantomimus“ stellte eine Art virtuosen Solotanz dar.
Überall vorzufinden und stark verbreitet war er,, bis die Kirche jegliche Formen öffentlicher Aufführungen verbot. Es wird manchmal behauptet, dass der römische Pantomime über das Mittelalter hinaus existiert hat, dies lässt sich allerdings nicht belegen. Jedoch wurde in der Neuzeit immer wieder versucht, verschiedenste Stücke durch Berufung auf die Antike zu rechtfertigen.
Im 16. Jahrhundert entstand in Italien die „Commedia dell‘ arte“, eine Art Stegreiftheater. Im eigentlichen Sinn ist es eine neuzeitliche Form der Pantomime. Diese verbreitete sich in ganz Europa und feierte einen Siegeszug. Auch wenn in ihr das gesprochene Wort verwendet wurde, hatte sie enormen Einfluß auf spätere Pantomime. Bekannte Figuren sind unter anderen Pierrot und Harlekin die heute aus dem Repertoire der Alleinunterhalter nicht mehr wegzudenken sind.